missio-Ausstellung
Christus – unsere Hoffnung

Bilder aus Afrika, Asien und Lateinamerika
Wenn Jesus der Christus für alle Menschen werden soll, dann werden die Menschen Christus aus ihrem eigenen kulturellen Umfeld erkennen wollen: Christus wird in seinem Denken und Handeln für einen Inder zum Inder, für einen Brasilianer zum Brasilianer, für einen Deutschen zum Deutschen...
Wenn also Künstler aus Indien, Brasilien und Deutschland ein Bild der Brotvermehrung, der Kreuzigung oder der Auferstehung malen, werden diese Bilder jeweils anders aussehen müssen. Jeder Maler sieht das Geschehen aus einem anderen Blickwinkel. – Es geschieht das, was wir als Inkulturation bezeichnen: Jeder Künstler bringt seine Tradition, seine Kultur, seine Geschichte und natürlich auch seine eigene Interpretation in sein Werk ein.
Und doch sind alle Bilder gleich. Die wesentliche Aussage ist identisch. Der Auferstandene ist wirklich der auferstandene Christus.
Im Vergleich dieser Bilder aus verschiedenen Kulturen zu ein- und derselben biblischen Gestalt erwächst für uns Europäer vielleicht eine neue und tiefere Einsicht in die Kernaussage des Evangeliums, eine Einsicht, die uns vielleicht die Augen neu öffnen wird.
Unser eigener Glaube rückt uns ein Stück näher. Wir erfahren ihn neu und vertiefen unsere eigene Spiritualität.
Eröffnung 9. Februar 18 Uhr Eucharistiefeier mit Prälat Werner Rössel, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche, anschließend Eröffnung und Einführung in die Ausstellung mit Imbiss.