Home
Impuls der Woche
Aktuelles
Mitarbeiter gesucht
1. Frauenforum
Jakobsweg
2. Etappe
Pfarrsekretärinnen
Beichte und Anbetung
Gottesdienste
Programm
Anmeldungen
Konzept
Kooperation
Dekanat
Kontakt
Links
Archiv
Kita-Pastoral

Wanderung auf dem Saarländischen Jakobsweg

Südroute, Teil 2: Medelsheim - Gräfinthal (15 km)

 

 

Vortreffen am 15. September 2011  im Geistlichen Zentrum 

 

 

1. Station: Medelsheim - Kreuzkapelle am Husarenberg (Stempel in der Pfarrkirche)

 

Nach dem Austeilen und der Segnung der Muscheln folgte unser 1. Impuls:

Unterwegs - auch auf schwierigen Wegen

 

 

-         Beginn des Tages mit der Begrüßung dessen der immer mit uns auf unseren Wegen geht Jesus Christus. – Kreuzzeichen

-         Gedanken zum Thema Aufbrechen: Wir wollen nun aufbrechen, den Himmel zu Erden. Gott in unseren Tun lebendig werden zu lassen. Wir wollen pilgern.

-         Die Zeit des Pilgerns ist immer das konkrete Heute, das hier und jetzt und der konkrete Ort.

-         Heute ist der Pilgertag, der richtig gelebt werden will.

-         Für heute werden wir Reden, Schweigen, Atmen, Schauen und Gehen zum Gebet, zur konkreten Nachfolge Christi.

-         Manches Wegstück ist schwierig zu gehen. Entweder ist der Weg steil oder steinig, schmal oder abschüssig, oder wir selbst sind ausgelaugt, unkonzentriert und anderweitig besetzt, so dass auch eine „normale“ Wegstrecke anormal schwer fällt.

-         Aber die schweren und schwierigen Wege führen oft weiter, wie ein steiler und anstrengender Weg oft mit einer schönen Aussicht belohnt.

-         Oder es wachsen einem ungeahnte Kräfte von denen man vorher nichts ahnte.

-         Aber es gibt auch die Situationen in denen Menschen an schweren Wegstreckern leiden und keine Kraft mehr haben.

 

 

Biblischer Text: 1 Könige 19, 3-15 (Elija)

Im Alten Testament hat Elija keine Kraft mehr auf dem Weg. Sein Eifer für Jahwe ist in Übereifer gegen die Propheten des Baal umgeschlagen, und Elija ist in eine Sackgasse geraten. Er flieht in die Wüste und wünscht sich den Tod. Doch ein Engel rührt ihn an und stärkt ihn mit Brot und Wasser – so lange, bis Elija wieder „auf die Beine“ kommt, bis er seinen Lebensweg mit genügend Kraft wieder betreten und weitergehen kann.

 

Machen wir uns mit unserem stärkenden Engel heute auf den Weg

 

 

Pilgersegen

Vater im Himmel, du hast deinen Knecht Abraham auf allen Wegen unversehrt behütet. Durch den Stern hast du den Weisen aus dem Morgenland den Weg zu Christus gezeigt.

Geleite auch uns auf unserem Pilgerweg. Lass uns deine Gegenwart erfahren und mehre unsere Liebe. Schütze uns vor allen Gefahren und bewahre uns vor jedem Unfall. Führe uns glücklich ans Ziel unseres Weges und lass uns unversehrt nach Hause zurückkehren. Der Segen des uns liebenden Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes komme über uns alle und bleibe bei uns. Amen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Station: Wegkreuz

"Meine stärkenden Engel" - mich und die Umgebung wahrnehmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 3. Station: Walsheim (Stempelstation)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.  Station: „Auf der Platte“

 

Biblischer Text: (Elija Fortsetzung)

Doch der Engel des Herrn kam zum zweiten Mal, rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Sonst ist der Weg zu weit für dich. Da stand er auf, aß und trank und wanderte, durch diese Speise gestärkt, vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Gottesberg Horeb.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Station: Herbitzheim

 

 

 

Mittagsgebet der Kirche: Angelus - Der Engel des Herrn

 

      V: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft.

      A: und sie empfing vom Heiligen Geist. Gegrüßet seist du, Maria …

 

      V: Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn;

      A: mir geschehe nach deinem Wort. Gegrüßest seist du, Maria …

 

      V: Und das Wort ist Fleisch geworden

      A: und hat unter uns gewohnt. Gegrüßet seist, du, Maria …

 

      V: Bitte für uns, heilige Gottesmutter,

      A: auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V: Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

 

 

 

 

 

 

6. Station: Rubenheim

 

 

Biblischer Text: Weiterführung (…bis zum Gottesberg Horeb)

Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch das Wort des Herrn erging an ihn: Was willst du hier, Elija? Er sagte: Mit leidenschaftlichem Eifer bin ich für den Herrn, den Gott der Heere, eingetreten, weil die Israeliten deinen Bund verlassen, deine Altäre zerstört und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben. Ich allein bin übrig geblieben, und nun trachten sie auch mir nach dem Leben. Der Herr antwortete: Komm heraus, und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein stärker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle. Da vernahm er eine Stimme…

 

Im leisen Säuseln vernahm Elija eine Stimme – die Stimme Gottes. Wollen wir in der nun folgenden Schweigezeit - in der Stille - versuchen Gottes Stimme zu hören.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Station: Bebelsheim (Stempel)

 

 

Impuls: Biblischer Text – Weiterführung

Elija trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.

Da vernahm er eine Stimme, die ihm zurief: Was willst du Elija? Er antwortete: Mit Leidenschaft bin ich für den Herrn, den Gott der Heere, eingetreten, weil die Israeliten deinen Bund verlassen, deine Altäre zerstört und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben. Ich allein bin übrig geblieben, und nun trachten sie auch mir nach dem Leben. Der Herr antwortete ihm: Geh deinen Weg durch die Wüste zurück und begib dich nach Damaskus!

Geh deinen Weg durch die Wüste zurück – schwierigen Weg weitergehen mit dem Auftrag Gottes.

Auch wir gehen unseren heutigen schwierigeren Weg weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Station: Kreuz auf dem Budermannsfeld ( Hier stand der Sage nach das Gnadenbild von Gräfinthal, das sich heute in Blieskastel befindet)

 

 

Der 15minütige Weg nach Gräfinthal ist als Weg der sieben Stationen der Schmerzen Mariens gestaltet:

Diese Stationen sind:

  1. Darstellung Jesu im Tempel mit Weissagung Simeons
  2. Flucht nach Ägypten vor dem Kindermörder Herodes
  3. Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel
  4. Begegnung zwischen Jesus und seiner Mutter am Kreuzweg
  5. Kreuzigung und Sterben Christi
  6. Kreuzabnahme und Übergabe des Leichnams an Maria (Beweinung Christi)
  7. Grablegung Jesu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Station: Gräfinthal (Stempel)

 

Lied 

Gemeinsames Vater unser

Schlussgebet und Segen:

Herr Jesus Christus, wir sind müde von unserem schwierigen Weg. Müde und dankbar, es geschafft zu haben.

Ein langer, schöner, reicher Weg liegt nun hinter uns. Gemeinsam sind wir am heutigen Ziel angekommen.

Und du bist bei uns. Du bleibst bei uns, so wie du mit uns warst, als wir miteinander gingen, als wir miteinander Rast und Mahl hielten, als wir unsere Gaben, Gedanken und Worte miteinander teilten, als wir staunten und uns freuten, als wir unsere Erschöpfung überwanden, als wir einander stützten und halfen, als wir miteinander sangen, schwiegen, meditierten und beteten.

Lass uns in dir vereint bleiben und miteinander verbunden, wenn unsere Wege sich nun trennen und wir jetzt Abschied voneinander nehmen.

So segne uns der uns stets begleitende und liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 Denn Sie hat ihn sich verdient...

 

 

 und Sie auch...

 

Fotos: Astrid Bauer


Geistliches Zentrum im Dekanat Völklingen  |  info@gzvk.de